Licht und SchattenWir leben auf einem Planeten, der sich in 24 Stunden einmal um seine Achse dreht. Von diesem rotierenden Objekt aus gesehen, scheint die Sonne ständig an einem anderen Ort zu stehen.Licht und Schatten wechseln ständig die Richtung. Dies kann einen Innenarchitekten zur Verzweiflung bringen, wenn er z.B. einen Computer-Arbeitsplatz entwirft, an dem der Bildschirm im Dunkeln und der Rest der Arbeitsumgebung im Licht liegen soll. Der Innenarchitekt ist es gewöhnt, mit künstlichem Licht nach Belieben planen zu können. Hier ein Spotlicht, dort nur eine indirekte Beleuchtung. Doch völlig anders das natürliche Licht. Einmal kommt es von Osten, dann vom Süden und schließlich vom Westen.Die einfachste Methode, mit diesem innenarchitektonischen Problem fertig zu werden ist, die Drehbewegung der Erde mit einer eigenen entgegengesetzten Drehung auszugleichen. Wegen der Forderung, daß die Schwerkraft immer genau senkrecht zum Fußboden nach unten zieht, kommt dabei eine zweiachsige Nachführung nicht in Frage. Mit einer einfachen horizontalen Nachführung kommt wenigstens horizontal das Licht immer aus der gleichen Richtung. Bei einem nicht der Sonne nachgedrehten Haus wechselt ständig die Verteilung von Licht und Schatten. Aufnahmen mit DKB. |
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