Vertikale NachführungHorizontaler Schwankungsbereich (vorige Seite) und vertikaler Schwankungsbereich (rechts oben) zur Sommersonnenwende, Breitengrad 48 . |
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Der Energiegewinn durch das Drehen des Hauses ist ganz einfach zu berechnen, aber leider nur auf der Oberfläche eines Himmelskörpers ohne Atmosphäre wie zum Beispiel dem Mond Etwas komplizierter wird es da schon mit einer Atmosphäre mit einer konstanten Lichtdurchlässigkeit. Eine annähernd konstante Lichtdurchlässigkeit gibt es in ausgedehnten Wüstengebieten. Doch auch hier wollen wir nicht bauen. An unserem Standort gibt es keinen einfachen mathematischen Ansatz, den Gewinn an Energie zu berechnen. Dazu ist das Wetter zu unterschiedlich.
Für Probleme, bei denen es keinen einfachen mathematischen Ansatz gibt, schreibt man einfach eine Simulation. Man nehme einfach von irgendeinem Jahr die in Minutenabständen aufgezeichneten Helligkeitswerte von hundert verschiedenen Winkelsegmenten des Himmels, Temperatur und die Kennlinie der Sonnenenergiewandler, und nach ein paar Stunden Rechenzeit weiß man, um wieviel besser ein drehbares Haus beim Energiegewinn ist. Doch auch diese Methode hat einen Schönheitsfehler: Es gibt leider keinen mir bekannten Datenbestand mit einer ausreichend hohen Samplingrate (Heufigkeit der Erfassung von Messdaten) der erforderlichen Daten. |

