Wirkungsgrad Photovoltaik bei Wärme und KälteDer Wirkungsgrad der Photovoltaik wird mit 17% bei 25o angenommen. Wie für Photovoltaik aus Silizium typisch, sinkt der Ertrag um 4.4% je 10 Grad Temperaturzunahme.Auf der anderen Seite steigt der Ertrag im gleichen Maß bei einer Temperaturabnahme.In den 7 Graphiken wird im Winter mit 0o Umgebungstemperatur begonnen. Pro Graphik steigt die Umgebungstemperatur um 4o an. Die Temperatur der Photovoltaik ist entsprechend der Einstrahlung größer als die Umgebungstemperatur. Dieser bei Kälte höhere Wirkungsgrad bringt einen kleinen Ausgleich für die geringere Einstrahlung im Winter.
Mehrmals wird in der Fachliteratur für den 48. Breitengrad eine Ertragssteigerung von 30% durch Nachführen genannt. Die Drehvorrichtung für das Haus kostet Geld. Diese Investition wird durch eine Verringerung der Photovoltaikfläche abgedeckt. Deswegen werden jeweils 1 m2 horizontal nachgeführte Photovoltaik mit 60o Neigung einer 1.3 m2 starr nach Süden ausgerichteten Fläche mit 50o Neigung gegenübergestellt. Ganz anders ist die Situation bei einer zusätzlichen vertikalen Nachführung. Hier sind die Fehlwinkel wesentlich kleiner. Der mit diesem Näherungsmodell errechnete Gewinn ist kleiner als 6.5%. Um 6.5% der Kosten der Photovoltaik eine vertikale Schwenkmechanik zu bauen ist nicht möglich. |

