Brennstoffzellen: Hohe Umwandlungsverluste

Brennstoffzellen erzeugen mit Wasserstoff als Energieträger Strom und Wärme. Sobald es diese Zellen in Serie gibt, läßt sich GEMINI vollständig autark betreiben.

Die Photovoltaiks erzeugen mit Strom Wasserstoff, die Brennstoffzellen erzeugen mit Wasserstoff Strom.

Diese Methode ist aber mit beträchtlichen Umwandlungsverlusten behaftet. 60% Wirkungsgrad für die Elektrolyse und 60% für die Brennstoffzelle ergeben nur noch 36% am anderen Ende. Sinnvoll ist diese Lösung daher nur in entlegenen Gebieten ohne Netzanschluß.

  Stromnetz: Ein brauchbarer Pseudospeicher


Dies ist die billigste und sinnvollste Art des Speicherns von überschüssiger Energie. Anhänger der Sonnenenergie ärgert es meist, wenn der Lieferpreis weit unter dem Abnahmepreis liegt. Wenn man das Stromnetz jedoch als Speicher betrachtet, dann kann man die Differenz zwischen Lieferpreis und Abnahmepreis als Speicherkosten betrachten.

Wenn jemand für 16 Pfennig pro kWh liefert, und für 40 Pfennig pro kWh konsumiert, dann sind dies 24 Pfennig ¬Speicherkostenª pro kWh. Speicherkosten deswegen unter Anführungszeichen, da der gelieferte Strom ja meist nicht gespeichert, sondern bei einem anderen Abnehmer verbraucht wird. Mit Bleiakkus hätte er aber 40 Pfennig Speicherkosten pro kWh allein durch die Abnützung der Akkus.

Eine 1:1 Vergütung für Netzeinspeisung und spätere Entnahme kann nur als zeitlich begrenzte Prämie und Anreiz für die Sonnenenergie betrachtet werden. Verteilen und Speichern sind wertvolle Dienstleistungen, die einen gerechten Preis haben müssen. Karl Marx glaubte in seiner Theorie vom ¬Surplusª an die Verteilung und die Speicherung zum Nulltarif. Dies war ein wesentlicher Punkt in seiner Theorie. Die katastrophalen Folgen solcher Irrtümer sind im ehemaligen Ostblock zu sehen.

  Saisonspeicher: Eine unrentable Lösung


Ein Speicher, der nur einmal pro Jahr geladen und entladen wird, hat eine stark ausgeprägte Tendenz unwirtschaftlich zu sein. In der Planung sind daher solche Systeme und alles, was zur scheinbaren Notwendigkeit solcher Systeme führt, zu vermeiden.

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