Automatik: Bald auch im Haus

Eine warme Sommernacht. Alle Fenster sind weit geöffnet, um möglichst viel Abkühlung zu bekommen. Doch eine Schlechtwetterfront sorgt für bedeutend mehr Abkühlung als gewünscht ist.

  Wer schließt jetzt die Fenster?


Für den typischen Hausbewohner von heute ist es noch selbstverständlich, daß er in seiner Nachtruhe gestört wird, aufwacht und die Fenster schließt.

Doch dies ist genauso wenig selbstverständlich, wie der Umstand, daß heute eine Frau in Nepal durchschnittlich 3 Stunden täglich nach Brennholz sucht.

Beides sind Elemente eines zu geringen Wohnkomforts. Wenn es der Bewohner wünscht, wird das Haus eine Menge verschiedener Dienste anbieten können.

  Urlaub: Zuhause bleibt's warm


Den Thermostat auf 5o stellen und auf Winterurlaub fahren. Am Urlaubsende muß die ungemütlich kühle Wohnung wieder aufgeheizt werden. So sieht es heute aus. Schon heute ist die Reserveenergie Heizöl zu teuer, um auch während einer längeren Abwesenheit weiterhin verbraucht zu werden.

Anders bei der Sonnenenergie. Sie ist da, egal ob gerade gebraucht oder nicht gebraucht. Es wird nichts gespart, wenn sie nicht benutzt wird. Daher werden auch nicht bewohnte Häuser beheizt sein. Eine konstante Temperatur ist besser für die Werterhaltung des Hauses und seines Inhalts. Das Schöne an der Sonnenenergie ist, daß sie bedenkenlos verschwendet werden kann, denn wenn wir sie nicht verschwenden, dann verschwendet sie sich selbst.

(Zum Bild auf der vorhergehenden Seite) Ist hier der Bordcomputer kaputt? Ein plötzlicher Gewittersturm, Regenwasser im Zimmer, Raumtemperatur unter der Toleranzgrenze und die Fenster sind noch immer offen.

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