Wohnklima: Wärme ist nicht gleich Wärme

Schlecht isolierte Fenster oder Wände sind erheblich kälter als die Raumluft- temperatur und sorgen für ein ungemütliches Wohnklima.

  Wohnklima: Wärme ist nicht gleich Wärme
Schlecht isolierte Fenster oder Wände sind erheblich kälter als die Raumluft- temperatur und sorgen für ein ungemütliches Wohnklima.


Vor hundert Jahren mußten die Beamten in Österreich im Winter bei 14 Grad ihre Arbeit verrichten. So lauteten jedenfalls die Heizvorschriften von damals. Dick anziehen statt heizen war die Devise. Heute liegt die empfohlene Raumtemperatur bei 20 Grad. An dieser wird sich nicht viel ändern. Doch auch bei gleicher Temperatur gibt es große Unterschiede durch die Art, wie die Wärmeenergie der Körperoberfläche zugeführt wird. Über die Strahlungswärme der umgebenden Wände oder über die Lufttemperatur.

Bei schlecht isolierten Wänden liegt im Winter die Wandtemperatur deutlich unter der Lufttemperatur. Obwohl das Thermometer 20 Grad Lufttemperatur anzeigt, kann es in einem solchen Raum unangenehm kühl sein. Die Körperoberfläche gibt Wärmestrahlung an die Wände ab und die kühle Wandoberfläche gibt zu wenig Wärmestrahlung an die Körperoberfläche zurück. Zum Wohlfühlen gehört also nicht nur eine bestimmte Lufttemperatur, sondern auch die richtige Menge an Wärmestrahlung.
 GEMINI Lastenheft 
 Bauvorschriften 
 Baugenehmigung 
 Gesteigerter Wohnkomfort 
 Automatik im Haus 
 Möbel: Mehr Stauraum! 
 Licht in Massen 
 Wärme != Wärme 
 Dezente Kühle 
 Der Kostenfaktor 
 Anbietermarkt 
 Aufstieg - Solarzeitalter 
 Gegenwärtige Situation 
 GEMINI Lastenheft 
 Bauform     Energie 
 Wärme     Baugrund 
 PEGE Gründung 
 Projekt Tankspur 
 Solar Energie Initiative 
 Größenordnungen 
 Soziale Auswirkungen 
 PEGE Aufbau 
 Literatur  Bestellen 
 Kommentare