Über Menschen und AutosAutos sind des Umweltschützers liebstes Feindbild. Doch trotzdem ist kaum jemand bereit darauf zu verzichten. Zum Glück ist dies auch nicht notwendig. Es kommt dabei nur auf die Wahl des richtigen Autos an.
Ein wichtiges Entscheidungskriterium dafür ist der Bedarf an nötiger Erntegrundfläche, um die Antriebsenergie zu gewinnen. Das Überraschende dabei, ein Auto braucht weniger Erntegrundfläche als ein Mensch. Die für den Biosprit benötigte Fläche scheint auf den ersten Blick recht erträglich zu sein, doch nur wertvolles Ackerland ist dafür geeignet. Dieser Umstand macht den Flächenbedarf zehnmal schlimmer als er zuerst erscheint. Die Umwandlungsverluste von Strom in Wasserstoff und von Wasserstoff in Antriebskraft verschlechtern jeweils die Performace der im Wirkungsgrad den Pflanzen weit überlegenen Photovoltaik. Erst mit einer nahezu direkten Stromverbindung zum Elektromotor zeigt sie die volle Überlegenheit gegen Pflanzen.
Wie leise würden unsere größeren Städte sein, wenn die Hauptverkehrsstraßen unter die Erde verlegt werden würden? In dieser Frage steckt wenn und würde, da es derzeit nicht möglich ist. Auch wenn die Abgase durch einen Katalysator entgiftet sind, oder beim Verbrennen von Wasserstoff nur aus Dampf besteht, es muß eine große Menge Luft aus dem Tunnel durch frische ersetzt werden. Sonst gibt es die Gefahr einer CO2 Vergiftung oder im harmlosesten Fall sieht es bei Wasserstoff getriebenen Autos im Tunnel aus wie in einem Dampfbad. Ein Auto mit Verbrennungsmotor benötigt rund 100 mal mehr frische Luft als ein Mensch. Dies macht die Lüftung eines mit Verbrennungsmotoren befahrenen Tunnels zu einer teuren Angelegenheit. Viel Strom wird für die Ventilatoren benötigt und irgendwo muß die Abluft auch wieder ins Freie gelangen. Achtung! Biomasse 1:10 zu gut dargestellt |

