WarmwasserbereitungWenn aber der Kühlschrank und die Warmwasserbereitung koordiniert arbeiten, dann kann der Kühlschrank seine Wärme an das Leitungswasser abgeben.Dies bringt einen beträchtlich besseren Wirkungsgrad für den Kühlschrank: Die Wärme aus dem Innenraum wird in das 10 Grad warme Leitungswasser statt in 30 Grad warme Luft gepumpt. Auf der anderen Seite bekommt die Wärmepumpe bereits vorgewärmtes Leitungswasser und muß daher weniger Arbeit leisten.Das überraschende Ergebnis dieser koordinierten Erzeugung von Wärme und Kälte ist eine Energieersparnis in der Größenordnung des gesamten Energiebedarfs der Kälteerzeuger. Gute Fahrt mit dem gesparten Strom! Leider sind diese Maßnahmen nur dann sinnvoll, wenn sie von Anfang an geplant wurden. Eine Nachrüstung dürfte kaum rentabel sein. Es ist hier eine ähnliche Situation wie mit ABS, Airbag oder Katalysator im Auto: Nachrüsten alter Autos ist unwirtschaftlich und diese Verbesserungen sind nur dort preiswert verfügbar, wo von Anfang an geplant. Ähnliches gilt auch für den im Lastenheft erwähnten Zentralstaubsauger: Zwischen nachher eingebaut und von Anfang an geplant liegt ein enormer Preisunterschied.
Die Wärmepumpe mit Wärmeentzug aus der Zimmerdecke oder aus den angewärmten Boden unter dem Haus sorgt zusammen mit der koordinierten Erzeugung von Wärme und Kälte für einen geringstmöglichen Stromverbrauch bei der Warmwasserbereitung. Wenn gleich daneben warmes Wasser einfach direkt mit Strom erhitzt werden würde, wäre dies eine Verschwendung. Doch genau dies tun die meisten Waschmaschinen und Geschirrspüler. Die meisten dieser Geräte haben nur einen Eingang für kaltes Wasser und erhitzen wenn es benötigt wird das Wasser intern direkt mit Strom. Nur wenige Geräte der obersten Preisklasse haben getrennte Eingänge für warmes und kaltes Wasser. Aus diesem Grund ist es notwendig GEMINI komplett mit diesen Geräten anzubieten. Nur so ist zu erreichen, daß ein Hersteller solche Geräte preiswert mit getrennten Eingang für kaltes und warmes Wasser herstellt. |

